Auf dieser Seite finden Sie die neuesten Informationen aus dem Museum und vom Förderverein..

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Blick in die Totenstatt per virtueller Brille

Förderverein des Archäologischen Museums Oldendorf/Luhe hat auch im nächsten Jahr einiges vor

 Von Marcel Baukloh

 

Oldendorf/Luhe. Einiges trotz schwieriger Zeit schon bewegt und umgesetzt – und noch jede Menge vor. So fasst Thomas Rund sein erstes Jahr als Vorsitzender des Fördervereins des Archäologischen Museums in Oldendorf/Luhe zusammen. „Ich denke, wir alle im Verein haben als Team die gestellten Herausforderungen und Aufgaben für unser Museum ganz gut bewältigt“, sagte er lobend. Ein Fazit, das Thomas Rund in diesen Tagen im Normalfall vor Mitgliedern und Vorstandskollegen bei der alljährlichen Hauptversammlung gezogen hätte. Doch aufgrund der Corona-Pandemie-Bestimmungen findet diese und weitere Vorstandssitzungen erst wieder im neuen Jahr statt.

 

Thomas Rund übernahm den Posten im November 2019 von Erika Marbs-Cornils, die das Amt zehn Jahre lang ausgeübt hatte. Außerdem wurden vor einem Jahr als neue stellvertretende Vorsitzende Hans-Jürgen Helms und Jan Harder in den Vorstand gewählt. Sie ersetzten Christel Wegener und Detlef Ress. Schriftführer wurde Volker Schulz, der sein Amt zum 31. Dezember aber wieder abgibt. „Dafür suchen wir jetzt einen Nachfolger, ansonsten bleibt die Vorstands-Crew an Bord“, sagte Thomas Rund. 2021 will das Museum wieder Gruppenführungen durch die Oldendorfer Totenstatt und Museumsbesuche ermöglichen. Geplant sind auch wieder ein Sommer- und Herbst-Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, Wanderungen, Fahrradtouren und die kulturellen Abende. „Die Veranstaltungen sind bei den Teilnehmern sehr gut angekommen“, freute sich Thomas Rund.  

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt in 2021 bildet für den Verein die Oldendorfer Totenstatt. In einem Großprojekt mit Mitstreitern und Experten aus Universitäten, Behörden und Kommunen soll dort die Infrastruktur neu aufgebaut werden. „Die Besucher sollen mit aktuelleren Informationen versorgt und noch besser geleitet werden“, sagte Thomas Rund. Im Museum selbst soll Platz geschaffen werden für die Einrichtung „virtuelle Brille“, über die die Besucher mit neuester Technik spannende Einblicke über die Totenstatt erhalten können. Ferner will der Verein spezielle Totenstatt- und Museumsführer ausbilden, neue Mitglieder werben und einen Museumgarten anlegen. „Wir hoffen, dass wir von unseren Vorhaben viel umsetzen können“, so der Vorsitzende.

Bildunterschrift: Thomas Rund, Hans-Jürgen Helms und Jan Harder (von links) bilden den Vorstand des Fördervereins. Foto: vbm

 


Kulturelle Abende 


Die für das erste Quartal 2021 geplanten Kulturellen Abende können wegen der angespannten Corona-Situation leider nicht stattfinden und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.




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