Unsere kulturellen Abende.

über die nächsten Vorträge informieren Sie sich bitte auf der Seite "Aktuelles" und auf dem Laufband der Startseite.


In den letzten Jahren sind die kulturellen Abende, die in der Winterzeit regelmäßig monatlich stattfinden, zum festen Informationsbestandteil vieler Oldendorfer und gerne gesehener Gäste aus der Umgebung geworden. Sie nutzen diese Gelegenheiten, um mehr über die Region der Lüneburger Heide und ihre Bewohner zu erfahren.

Die Themen erstrecken sich über ein weites Spektrum. Autorenlesungen kommen genau so vor, wie Berichte über neueste Archäologische Entdeckungen in der Region, aber auch zeitnahe Themen, wie beispielsweise das Arrangement der Bundeswehr in Afghanistan stehen auf der Agenda.

Nachfolgend, kurz zusammengefasst, die Themen der letzten Veranstaltungen (die ältesten Vorträge stehen unten):


Vorträge aus der jüngsten Vergangenheit



Irischer Abend mit den Salty  Shores


Die Salty Shores kommen aus Lüneburg und spielen Celtic Folk. Mit ihrer Musik wurde das Dörphus in Oldendorf am 22.11. zum irischen Pub. Das Publikum genoss in lebendiger Atmosphäre nicht nur die tolle irische Musik, sondern auch leckeres irisches Bier. 

Bei der Namensgebung der Band stand die alte Salzstadt Lüneburg Pate. Das Salz in der musikalischen Suppe ist jedoch die keltische Musik, die sich durch alle Gänge des zweistündigen Menus zieht.

Über das Salzige hinaus finden sich im Repertoire weitere Geschmacksrichtungen: feurig scharfe Jigs und Reels, Tunes zum Tanzen, saure Anekdoten. Saftige Geschichten und selbst manch bittere Erfahrung werden in Liedern verarbeitet.

Die Zutaten für das musikalische Menu findet die Band in Irland, Schottland, England - überall dort, wo Celtic Folk gespielt, gesungen und gelebt wird.

Das Personal der Salty Shores ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Sie bedienen mittlerweile zu fünft diverse Flöten, Geigen, Bodhran, Bouzouki, Bass, Gitarre, ein Paar Steppschuhe, und sie singen dazu nicht nur vielstimmig selbst, sondern laden auch ihre Gäste dazu ein.




Auf dem Jakobsweg von Pamplona bis Santiago de Compostela

am Montag, 07.10.2019 um 19:30 im Archäologischen Museum Oldendorf/Luhe

Im Januar dieses Jahres  haben Bernd Rehberg und Rainer Schimmel das Publikum im Museum Oldendorf bereits an einem Abschnitt ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg von Dresden nach Santiago de Compostela teilhaben lassen. 

Am 07.10 kamen sie noch einmal nach Oldendorf und zeigten den letzten Teil des Films, der ihren insgesamt ca. 3300 Kilometer langen Weg dokumentiert.

Auf ihrem Weg durch Spanien erlebten sie in Obanos tolldreiste Männer, die sich von Stieren durch enge Gassen jagen ließen und feierten mit Einheimischen in Belerado ein ausgelassenes Volksfest. Die Pilger durchquerten das grüne galizische Hochland, und als dann endlich die Türme von Santiago de Compostela auftauchten, hatten sie das erste große Ziel ihrer Reise erreicht. 

In ihrem Filmvortrag verzauberten die beiden Wanderer das Oldendorfer Publikum mit wunderschönen Bildern und der Heiterkeit, die sie während der gesamten Wanderung ausstrahlten.




Eine Prähisorische Fundstelle bei Ehlbeck und andere interessante Funde der Vorzeit.

Am 25.März hielt Helmut Borkowski den letzten Vortrag der vergangenen Saison.

Etwa 600 m Luftlinie von Ehlbeck entfernt hat er Hinweise auf eine Siedlung aus der vorrömischen Eisenzeit entdeckt. Es handelt sich um eine kleine Siedlung, deren Bewohner den Ort vermutlich ca. 400 v. Chr. verließen. .

In seinem Vortrag sprach Herr Borkowski über diese und andere interessante vorgeschichtliche Funde und illustrierte alles mit reichlichem Bildmaterial.

Besonders interessant war dabei, an Hand vieler Bilder zu sehen, woran man erkennt, ob ein Stein, den man auf dem Acker findet behauen ist und damit vor tausenden von Jahren schon von einem Menschen in der Hand gehalten und benutzt worden war.

Helmut Borkowski sucht seit vierzig Jahren nach prähistorischen Artefakten in unserer Gegend und ist dabei schon auf viele interessante Funde gestoßen, die teilweise im Archäologischen Museum Oldendorf zu sehen sind.


Mit Wölfen leben

Am 11.Februar 2019 berichtete Tanja Askani über ihre Arbeit mit Wölfen im Wildpark Lüneburger Heide. Frau Askani machte deutlich, warum die Handaufzucht für Wölfe, die im Wildpark leben und dadurch einer ständigen nahen Konfrontation mit Menschen ausgesetzt sind, wichtig ist, um den dadurch ausgelösten Stress der Tiere möglichst gering zu halten. Sie vermittelte auch, welch differenzierte Beziehungen Wölfe zu anderen Wölfen haben und wie wichtig das soziale Gefüge für die Entwicklung eines Wolfs ist.

Anlässlich des Vortrags wiesen vor dem Museum Weidetierhalter auf ihre mit der Rückkehr des Wolfs verbundenen Probleme hin. Frau Askani reagierte darauf, indem sie darauf hinwies, dass aus ihrer Sicht eine Entnahme von Wölfen aus einem Rudel nicht zu einer Reduzierung der Problematik führen würde. Aus ihrer Sicht sei durch die dadurch ausgelöste Störung der Sozialstruktur des Rudels eher mit vermehrten Auffälligkeiten von Wölfen zu rechnen.

Auf dem Jakobsweg von Dresden nach Santiago de Compostela

Am 14. Januar berichteten Rainer Schimmel und Bernd Rehberg in einem Filmvortrag von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg von Dresden nach Santiago de Compostela.

Sie schilderten unterhaltsam ihre Erfahrungen auf der gemeinsamen langen Wanderung. Im Film war in stimmungsvollen Bildern der Abschnitt ihrer Wanderung vom französischen Wallfahrtsort Le Puy bis zum spanischen Pamplona zu sehen.

Die Fortsetzung, der Film über den letzten Abschnitt des Weges bis zur Ankunft in Santiago de Compostela, wird auf Grund des großen Interesses des Publikums zu einem späteren Zeitpunkt auch im Rahmen eines kulturellen Abends in unserem Museum zu sehen sein. 


Celtic Shamrock

Irischer Abend im Dörphus mit der Frauenband Celtic Sahmrock

am 02.11.2018


Faszination Honigbiene

am Montag, 08.10.2018 im Archäologischen Museum Oldendorf

Vortrag von Dr. Gerhard Fehrentz, der das Verhalten der Honigbiene als Imker über lange Jahre beobachtet  und erforscht hat und auch über den Alltag des Imkers berichtete.


  Insekten in der Lüneburger Heide –Schönheit, Vielfalt und Gefährdung

    Am Montag, den 12.03.2018 um 19:30 Uhr im Archäologischen Museum Oldendorf

Ein Vortrag von Sandra Malz und Thomas Mitschke


Unsere Liebe gehört eher Säugetieren oder Vögeln als Insekten.

 

Sandra Malz und Thomas Mitschke zeigten in ihrem Vortrag, wie schön, wie vielfältig und wie wichtig für unser Leben die Insektenwelt ist. Sandra Malz macht in eindrucksvollen Großaufnahmen die Schönheit sichtbar machen, die wir mit bloßem Auge nicht erkennen können. Thomas Mitschke spricht über die heutige Gefährdung der Insekten und ihre Ursachen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit, Fragen zum Thema zu stellen.  

 

Sandra Malz ist Makrofotografin. Ihre Liebe gilt der Insektenwelt der Lüneburger Heide.

Thomas Mitschke ist 1.Vorsitzender des NABU Lüneburg 


Am Montag, den 05.02.2017 um 19:30 Uhr im Archäologischen Museum Oldendorf

berichtete Hans-Friedrich Müller über

       „Eine Reise durch die Baltischen Staaten und ihre Geschichte“

 

Hans-Friedrich Müller reiste im vergangenen Jahr eine Woche lang durch die drei Baltischen Staaten. Er ließ sich von der Schönheit der Städte Tallin und Riga und dem Zauber der Kurischen Nehrung beeindrucken und wird bei seinem Vortrag etwas davon über die Photos, die er mitgebracht hat, an seine Zuhörer weiter geben.

Die Reise regte ihn aber auch an, sich mit der wechselvollen Geschichte dieser drei Staaten im Nordosten Europas zu beschäftigen – von den deutschen Ordensrittern bis zum Hitler-Stalin-Pakt und der jüngsten Geschichte.

Wussten Sie übrigens, dass Heinz Erhard im Baltikum aufgewachsen ist? Hans-Friedrich Müller wird zeigen, wie die Geschichte des Baltikums auch in sein Leben hinein spielte. 


Vortrag von Dr. Friedhelm Schlumbohm über „Die ´Bauernbefreiung` im Königreich Hannover im Jahr 1831“ am 15.01.2018 im Archäologischen Museum Oldendorf/Luhe

  Bauern im Herzogsgebiet der Welfen waren, anders als in Preußen, zu allen Zeiten persönlich frei, litten aber unter der Last der Abgaben, die sie leisten mussten. Dies änderte sich im Jahr 1831.

Was das damalige Bevölkerungswachstum und der englische König damit zu tun hatten und wie sich das bäuerliche Wirtschaften in der Folge wandelte, davon handelt der Vortrag von Dr. Friedhelm Schlumbohm.

  Dr. Friedhelm Schlumbohm ist studierter Landwirt mit großem Interesse für die Geschichte unserer Region  und des bäuerlichen Wirtschaftens. Er hat u.a. eine Chronik des Dorfes Ehlbeck verfasst.

  


am 14. November 2016 um 19:30 Uhr

lädt der Arbeitskreis "Veranstaltungen" zu einem Vortrag über GADARA -Ausgrabungen in Jordanien ein.

Seit über 50 Jahren forscht das Deutsche Archäologische Institut in Jordanien in der antiken Stadtanlage Gadara. Dies ist ein Platz, der bereits in der Bibel Erwähnung findet. Der Hamburger Archäologe Dr. Frank Andraschko berichtet über diese Arbeit und die aktuelle Entwicklung an diesem Ort direkt an der israelisch-syrischen Grenze. Dabei stehen nicht nur Forschungsergebnisse im Blickpunkt, sondern auch die Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und Aktivitäten zur Flüchtlingshilfe.
An diesem Abend wird also nicht nur ein Blick in die Historie gemacht, sondern auch die aktuelle Situation in diesem krisengebeutelten Gebiet betrachtet.

Das Foto zeigt den Vortragenden, Dr. Andraschko zusammen mit der Vorsitzenden Frau Erika Marbs-Cornils und der stellvertretenden Vorsitzenden Christel Wegener.













am 18. Januar 2016 

"Die revolutionären ökonomischen und sozialen Veränderungen in der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert" 

war das Thema der Januar-Veranstaltung.


am 9. November 2015 

"Erlebnis Pommersche Küste, Teil II - Von Walddievenow bis Leba"

Von und mit Wolfgang Koltermann. Er berichtete mit zahlreichen Bildern in Fortsetzung von seiner Fahrradtour durch Polen.


Am 14. Oktober 2015

hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative HeideIntakt Kathrin Otte und Detlef Günther Gelegenheit, in einem bebilderten Fachvortrag zum Thema Fracking in unserer Gegend zu informieren:  

 „Fracking - Was bedeutet "Oldendorfer Gasfeld"?“

Die beiden Referenten sprachen über einige Grundbegriffe der Technologie und das Vorgehen von Öl- und Gasbohrungen, sowie über die sich darauf beziehenden Risiken.

Dieses Thema ist brandaktuell und wird uns in Zukunft wahrscheinlich alle betreffen, da sogenannte seismische Untersuchungen durch die Fa. Kimmeridge mit großer Wahrscheinlichkeit in unserer Region auf uns zu kommen werden. Deshalb ist es wichtig, sich eine eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden und sich an diesem Abend z.B. auch über die Möglichkeiten der Verweigerung/Vergrämung als Grundbesitzer zu informieren.


Am 15. April 2015

Frederik Vestergaard und Marc Heiland berichteten über:

"Afghanistan - Eindrücke zweier Soldaten"

aus einem kriegsgeplagten Land über die Rolle der Bundeswehr in diesem Konflikt und über die Probleme, mit denen sich Berufssoldaten im Einsatz und darüber hinaus in der Bewältigung posttraumatischer Belastungen nach dem Einsatz stellen müssen.


Am 2. März 2015

Fachvortrag: 

"Lopau - ein vergessenes Dorf"

Hans-Friedrich Müller berichtete über die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Lopau und seine Bedeutung in unserer Heideregion. Insbesondere ging der Referent auf den Lopauer Großindustriellen Richard Toepffer ein, der unsere Region zur damaligen Zeit zu einem vielbeachteten Technologiezentrum Europas ausbaute.


Am 4. Februar 2015

hatten wir den Ernährungscoach Sebastian Pape zu Gast, der uns mit einem Fachvortrag über 

"Richtig ernährt im Wandel der Zeit - Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme"

auf eine kleine Zeitreise mitgenommen hat, auf der die Zuhörer erleben konnten, wie sich unsere Ernährung im Lauf der Zeit bis heute verändert hat. Er zeigte auf, wie man sich heutzutage in einem sehr großen und vielfältigen Nahrungsmittelangebot zurechtfindet, um sich gut und ausgewogen zu ernähren.


Am 12. Januar 2015

"Per Rad zur Spurensuche nach Cammin"

Wolfgang Koltermann berichtete über eine spannende Spurensuche in seiner Geburtsstadt Cammin/Pommern. Ein Foto aus dem Nachlass seiner Eltern war der Anlass zu einer Reise mit dem Fahrrad an der Ostsee entlang, nach Cammin.

An diesem Abend erzählte uns Herr Koltermann die Geschichte dieser ungewöhnlichen Reise, was er erlebt hat und mit welchen überraschenden Ergebnissen er nach Hause fahren durfte.


Am 5. November 2014

hatten wir den Bezirksarchäologen Dr. Jan Josst Assendorp zu Gast, der uns einen Vortrag über die

"NEL Pipeline-

Schnitt durch die Vergangenheit"

hielt. 

Russisches Erdgas wird seit dem letzten Jahr über die Ostsee bis ins Ruhrgebiet transportiert. In Niedersachsen wurde als Teilstück der Nordstream Pipeline die Norddeutsche Energie Leitung (NEL) von Hittbergen bei Lüneburg bis Rheden bei Osnabrück verlegt. Die breiten, freigeschobenen Trassen nutzten die Niedersächsischen Archäologen für die bislang längste Ausgrabung in unserem Land. 

Dr. Assendorp berichtete über den Goldfund von Gessel und andere Überraschungen, die bei diesen Grabungen zutage kamen.


Am 1. Oktober 2014

war Krimitime im Museum. Der bekannte Reppenstedter Autor Ulrich W. Gaertner las aus zwei seiner Kriminalromane:


"Trilogie des Mordens

Ein Kommissar am Limit"


Der Autor liest selbst für sein Leben gerne Kriminalromane. Sein zweiter Roman ist im Herbst 2013 erschienen und spielt in unserer Region. Ermittelt wird wie immer vom Lüneburger Kriminalbeamten Kluge.